LESLIE OPEN 2022

Programm

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Einlass eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Keine telefonische Kartenreservierung möglich!

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Fr 9.September 19:00

POSITIONEN - TANZTHEATERFESTIVAL

 

Stephanie Tietz (A), TBAVor allem aus eigenem Antrieb, aber auch unter den Fittichen von Yumiko Yoshioka – in Graz von vielen Produktionen bestens bekannt – strebt die Wienerin Stephanie Tietz zu neuen Ufern des Tanzes. Zwischen Natur  und Dekonstruktion findet sie frische Möglichkeiten.


Ken Mai (SF), The Swan Hymn
Das Stück ist inspiriert von Anna Pawlowas Ballett Der sterbende Schwan. Ken Mai entwickelte es zu einem innovativen, zeitgenössischen Schöpfungsprozess, basierend auf Butoh-Tanz und sonst nichts. Es integriert Elemente des klassischen Balletts, die einen zarten und eleganten Kontrast zu den Elementen des heutigen Tanzes herbeiführen. Eine surreale Darstellung der Welt, in der Realität und Fantasie zusammenkommen, um Angst, Freude, Liebe, Tod, Hymne und heilige Phänomene auszudrücken, wobei sich die mythischen Dimensionen des Schwans zwischen Leben und Tod entfaltet. Der Körper in Bewegung zieht eine anmutige Form im Weltall.
Ken Mai ist in Japan geboren, lebt in Helsinki, Finnland und ist Butoh-Künstler, Choreograph, Lehrer, Singer und Yogi. Schon sein Lehrer, der legendäre Butoh-Finder Kazuo Ohno, war stark vom berühmten deutschen Ausdruckstanz beeinflusst. Ken Mai  performt und lehrt in mehr als 30 Ländern unter anderen auch: Gymnastik, Kampfkunst, Ballett, Laban, Schauspiel, Rock-Schlagzeuger, Singer und praktizierte 16 Jahre Zen  in einem Kloster in Kyoto, Japan. 

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Sa 10.September 19:00

POSITIONEN - TANZTHEATERFESTIVAL

DaniMayu (A), nothing butTanz ist für DaniMayu ihre Stimme: „Ich entwickle Bilder aus (m)einem Thema heraus, die meinen Körper bewegen. Das, was die Zuschauer empfangen, ist deren Antwort. Beides, meine ‚Bilder’ sowie die inneren Bilder der Zuschauer*innen, gehen auf unsere individuellen Erfahrungen und Geschichte genauso wie auf unser universelles Bewusstsein zurück. Hierbei gibt es daher kein richtig oder falsch.“  DaniMayu ist Österreicherin mit sehr viel Tanzerfahrung in Japan. Sie betreibt in Wien ein Butoh-Zentrum mit Schule bis Produktionen.
 

Yuko Kaseki (USA/D), 9 steps to dust
Kusozu wird in der buddhistischen Kunst oft als weiblicher Körper dargestellt und ist eine herausfordernde Betrachtung der flüchtigen Existenzen, über die man nachdenken kann.  In neun Schichten innerer und äußerer Verwandlung findet das Werk seine eigene physische Metamorphose aus Fleisch und Knochen, Wasser und Kalk, Luft und Staub.  Eine Katze hat neun Leben, dann wird sie zu Staub - Ziel des Staubes ist eine neue Katze. Ein Tanz, der vom Kusozu (grafische Darstellungen der neun Stadien eines verwesenden Leichnams) inspiriert ist.  Hervorkommen poetische und lebendige Bilder, die den Geist des Butoh verkörpern, und ihre Performance zielt darauf ab, die Existenz des Außenseiters zu reflektieren.
"Das Werk ist beschwingt und, wenn Kaseki eine verzerrte Pose einnimmt, beunruhigend. "
Christopher Shea / Exberliner

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